Wabenbauerneuerung und Wachs

Im Wabenbau können sich Krankheitskeime und Rückstände anreichern. Die vom Schlüpfen in den Zellen übriggebliebenen Reste von Larvenhäuten und Kokon verkleinern im Laufe der Zeit die Zellendurchmesser und führen zu kleineren Jungbienen. Für eine gute Bienengesundheit ist darum jedes Jahr mindestens ein Drittel des Wabenbaus im Brutraum zu erneuern.

Abdeckelungswachs, Altwaben, Drohnenschnitt und Wachsreste können mit Dampf- oder Sonnenwachsschmelzer zu lagerfähigen Wachsblöcken eingeschmolzen werden. Alte Brutraumwaben sind nach der Entnahme innert Wochenfrist einzuschmelzen oder bis dahin kühl zu lagern (unter 12°C). Mit Honigwaben, die bebrütet waren oder Pollen enthalten, wird gleich vorgegangen.

Vollständig leere Honigwaben sind luftig und bienendicht zu lagern.