Mit der von ZBF und BGD entwickelten Methode ist eine befallsorientierte Varroabehandlung im Sommer und Herbst neu möglich.
Das Vorgehen richtet sich an Imkerinnen und Imker, die ihre Bienen nur dann behandeln möchten, wenn der Befallsgrad dies erfordert. Mit einer individuellen Betreuung der Völker und häufigeren Kontrollen des natürlichen Milbenfalls, kann bei schwach belasteten Völkern eine Behandlung weggelassen oder erst später durchgeführt werden.
Statt im Sommer systematisch jedes Volk zwei Mal zu behandeln, entscheidet ein Grenzwert über die Notwendigkeit einer Behandlung. Hält man sich an die Vorgaben des Merkblattes 1.6.6. Befallsorientierte Varroabehandlung, kann die Anzahl Behandlungen reduziert werden, ohne höhere Winterverluste in Kauf nehmen zu müssen.
Bei Fragen und Unklarheiten steht der BGD unter der Gratis-Hotline 0800 274 274 oder via e-Mail info@apiservice.ch gerne zur Verfügung.
Passend zum Thema
Wabenbauerneuerung und Wachs
Im Wabenbau können sich Krankheitskeime und Rückstände anreichern. Die vom…
Arbeiten nach der 2. Sommerbehandlung
Der Winter ist eine herausfordernde Jahreszeit für Bienenvölker. Imkerinnen und…
Asiatische Hornisse und Bienengesundheit
Um den negativen Einfluss der Asiatischen Hornisse möglichst tief zu…
2. Sommerbehandlung
Damit die Winterbienen durch die Varroa nicht geschädigt werden, muss…
Freie Plätze beim Betriebskonzept-Workshop vom 1.10.2026
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Betriebskonzept* mit fachlicher und technischer…
Brutkrankheiten erkennen und richtig handeln
Die Brutkontrolle ist eine der wichtigsten Massnahmen, um Krankheiten in…
Auffüttern
Zwischen der ersten und zweiten Sommerbehandlung (niemals während der Behandlung)…
Rechtzeitige Sommerbehandlung entscheidend
Beginnt die erste Sommerbehandlung noch im Juli, kann das Risiko…
Völkerbeurteilung nach der Honigernte
Für eine Beurteilung und Auslese der Bienenvölker ist eine regelmässige…