Werden Bienen importiert, besteht jedes Mal die Gefahr einer Einschleppung von Krankheiten und Schädlingen (unter anderem Tropilaelaps). Um dieses unnötige Risiko zu vermeiden, rät der Bienengesundheitsdienst von Importen klar ab. Stattdessen können Imkerinnen und Imker im Frühling dank dem Einfangen aller Schwärme und der Erstellung ausreichender Jungvölker einen allfälligen Völkermangel beheben. Werden im Verhältnis zur Anzahl Wirtschaftsvölker mindestens 50 % Jungvölker gebildet, ist eine Völkerbeurteilung und -auslese überhaupt erst möglich. Hierzulande vermehrte Völker sind zudem – anders als importierte – bereits optimal auf unsere Umweltbedingungen angepasst.
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